Nordwärts

Abschied von einem recht ausgestorben wirkenden La Herradura – 12 Tage Ausgangssperre haben dann doch gereicht, um die sonst selbstverständliche Bewegungsfreiheit wieder so richtig schätzen zu lernen. Ich bin beeindruckt, wie diszipliniert die meisten Spanier sich an die Regelungen halten und wie gut die Stimmung dann doch noch zu sein scheint, wenn wir um 20 Uhr alle auf den Balkon oder ans Fenster treten, um für die Rettungskräfte zu klatschen, oder wenn abends die Polizei von Almuñécar mit Sirenen und Musik langsam durch die Strassen fährt, dabei die winkenden Menschen filmt und man das Spektakel teilweise über eine Stunde lang per Livestream auf Facebook verfolgen kann. Das Dorf ist mir durch den Lockdown noch mehr ans Herz gewachsen!

Dennoch heißt es jetzt erstmal “adiós” für fast 7 Monate. Wir lassen #YoMeQuedoEnCasa – ich bleibe zuhause – hinter uns. Das Nomadenleben hat uns wieder. Die Richtung ist vorgegeben: direkter Kurs auf Deutschland.

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